Kürbis das „schlanke Gemüse“

INHALTSSTOFFE UND WIRKUNG

Der Kürbis ist ein sehr „schlankes Gemüse“, weil er zu über 90% aus Wasser besteht und dabei noch mit einer sehr guten Nährstoffkombination aufwarten kann.

Besonders hervorzuheben ist der hohe Anteil an Beta-Carotin, der Vorstufe des Vitamin A. Das enthaltene Beta-Carotin sorgt für die kräftige orange Farbe der Kürbisse. Die antioxidative Wirkung von Beta-Carotin ist sehr hoch und so können sogenannte freie Radikale im Körper die Zellen nicht angreifen und diese langfristig schädigen.

Lebensmittel mit dem hohen Gehalt von Antioxidantien helfen und schützen davor. Eine Portion Kürbis als Püree, Suppe oder gebackenes Gemüse, kann den Tagesbedarf problemlos decken. Kürbisse sind weiterhin reich an Vitamin C und E, dazu kommt ein hoher Calcium-, Kalium-, Magnesium- und Zinkgehalt.

In einer Portion (eine Handvoll) Kürbis sind mindestens 5g Ballaststoffe enthalten.

 

BEMERKENSWERTES

  • harntreibend
  • Magen schonend
  • Entzündungshemmend
  • leicht abführend
  • Verdauungsstärkend

Als Heilpflanze genutzt, steht die innere Anwendung im Vordergrund. Medikamente in denen er als Heilpflanze eingesetzt wird, sind in der Apotheke, in Drogerien oder dem Internet zu bekommen. Geröstete Kürbiskerne werden in der Regel gern gegen Bandwürmer eingesetzt. Hierfür 300 Gramm geschälte Kürbis-kerne essen und nach rund einer Stunde einen Esslöffel Rizinusöl zu sich nehmen.

Das Fruchtfleisch ist geradezu prädestiniert dafür, bei Rheuma, Herzbeschwerden, Nierenschwäche, Verstopfung, bei Übergewicht, Gicht und zur Schonung des Magens eingesetzt zu werden. Als Heilpflanze werden vor allen Dingen die Samen und das Fruchtfleisch verwendet.

Der Kürbis ist wohl die größte Beere weltweit, er wird nicht nur vielseitig eingesetzt, sondern ist lecker und ein Sinnbild für den Herbst. Zwischen September und Oktober kommt er in die Geschäfte und kann in jeglicher Sorte die Küche bereichern.

Anders als bei der Zucchini, die das gesamte Jahr über zu bekommen ist, ist die Saison für den Kürbis der Herbst, dafür können sie aber ohne Schwierigkeiten gelagert werden.

100 Gramm vom Fruchtfleisch haben nur 27 Kalorien und die Samen sind eine leckere Nascherei, wenn sie geröstet und gesalzen sind.
100 Gramm vom Fruchtfleisch haben nur 27 Kalorien und die Samen sind eine leckere Nascherei, wenn sie geröstet und gesalzen sind.

 

WISSENSWERTES

  • reich an Magnesium
  • die enthaltenen Ballaststoffe sorgen für eine gute Verdauung
  • enthält viel Beta-Carotin
  • wirkt antioxidativ

 

TIPPS ZUR ZUBEREITUNG VOM KÜRBIS

Das Aroma variiert je nach Sorte stark, doch generell wird der Geschmack als fruchtig, nussig und süßlich beschrieben. Um den Kürbis vorzubereiten sollte ein möglichst scharfes Messer bereit liegen. Ist der Kürbis geteilt, müssen alles Faserige und die Kerne heraus. Das geschieht am besten mit einem großen Löffel. Danach die Schale entweder mit einem Spar -Schäler oder kleinem Messer entfernen. Beim Hokkaido kann diese Arbeit entfallen.

Zum Kochen nur wenig Wasser verwenden, denn der Kürbis selber besteht zu 90 Prozent aus Wasser. Kürbisse lassen sich vielseitig zubereiten. Am bekanntesten sind Suppen oder als Gemüsebeilage. Doch auch Eintöpfe und Aufläufe schmecken mit Kürbis gut. Konfitüre oder Kompott lassen sich ebenfalls einfach herstellen.

 

SPEISEKÜRBIS UND ZIERKÜRBIS UNTERSCHEIDEN

Es gibt mittlerweile zahlreiche Kürbis-sorten, die zu unterschiedlichen Zwecken verwendet werden. Gilt der normale Speisekürbis als schmackhaftes Nahrungsmittel, sind nicht alle Zierkürbisse auch essbar. In der Regel werden sie eher zu Dekorationszwecke verwendet, doch einige von ihnen sind tatsächlich zum Essen geeignet.

Einige Sorten sind sogar mit Schale zu genießen, doch es ist Vorsicht geboten, denn manche Sorten sind überaus giftig. Diese enthalten den Giftstoff Cucurbitacin und dürfen auf keinen Fall auf den Teller kommen. Was ist jedoch der Unterschied zwischen Speise – und Zierkürbis?

Komischerweise können die meisten Sorten, als Speisekürbis deklariert werden. Der Unterschied beider Arten liegt zum einen in der Größe, denn Zierkürbisse sind kleiner als viele Gemüsekürbisse und zum anderen, finden sich in Zierkürbissen giftige Bitterstoffe, die zu Bauchschmerzen und Übelkeit führen können.

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